Wie kann der Segelsport zum Motor für wissenschaftliche Erkenntnisse, Klimaschutz und technologische Innovation werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des diesjährigen European Maritime Day (EMD 2025) in Cork, Irland – insbesondere während des Workshops „Sailing for Science and Climate Action“. Die Session zeigte eindrucksvoll, wie echte Fortschritte dann entstehen, wenn Wissenschaft, Technologie und Seefahrt in einem Geist der interdisziplinären Zusammenarbeit und branchenübergreifenden Vernetzung zusammenkommen.
Im Zentrum stand die Überzeugung: Transformative Lösungen für Ozeane und Klima können nur durch offenen Austausch zwischen Disziplinen, Sektoren und Institutionen entstehen. Genau hier setzt SOOP – als Plattform, die Menschen, Ideen und Fachwissen über Grenzen hinweg miteinander verbindet.
Der Workshop bot eine runde aus Expert*innen mit vielfältiger maritimer Fachkompetenz: Lucy Hunt (The Ocean Race), Jaqueline Grawe (Team Holcim-PRB), Remy Denos (DG MARE – Europäische Kommission) und Toste diskutierten gemeinsam mit Moderator Niall McDonough (Marine Institute / JPI Oceans), wie der Segelsport als Plattform für Echtzeit-Datenerhebung, gesellschaftliche Sensibilisierung und multi-stakeholder Austausch dienen kann.
Auch abseits des Workshops war SOOP – Shaping an Ocean Of Possibilities präsent: Der Messestand entwickelte sich rasch zu einem lebendigen Treffpunkt für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch frischer Ideen – ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse an offenen, kooperativen Ansätzen zur Bewältigung der Herausforderungen in Ozean- und Klimafragen.