Im Anschluss an die Blue Tech Europe 2026 Konferenz in Paris haben führende Akteure des europäischen Blue-Tech-Ökosystems gemeinsame politische Empfehlungen zur Skalierung von Ozeanbeobachtungstechnologien in Europa veröffentlicht.
Die Konferenz wurde von MARCO-BOLO, TRICUSO, OBAMA-NEXT, BioGeoSea, EMBRC-ERIC und SOOP organisiert und brachte Forschende, Industrievertreter, politische Entscheidungsträger sowie Expertinnen und Experten für Meeresbeobachtung zusammen, um über die Zukunft europäischer Ozeanbeobachtungssysteme und mariner Innovationen zu diskutieren.
SOOP beteiligte sich aktiv am Programm: Toste Tanhua leitete Session 4 zum Thema „Industrie und Gesellschaft als Treiber der Ozeanbeobachtung“, während Jessica Gier als Sprecherin und Panelteilnehmerin Perspektiven zu Zusammenarbeit, Innovationstransfer und nachhaltigen Ozeanbeobachtungssystemen einbrachte.
Ein zentrales Ergebnis der Konferenz war das gemeinsame Papier „Policy Recommendations for Scaling Blue Technologies for Ocean Observation in Europe“, das in Zusammenarbeit mit Beiträgen der Konferenzteilnehmenden entwickelt wurde. Das Dokument enthält konkrete Empfehlungen an die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten, um Europas Position im Bereich Ozeanbeobachtung und Meerestechnologie zu stärken.
Das Papier hebt außerdem die Bedeutung langfristiger operativer Unterstützung für Ozeanbeobachtungssysteme, einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie sowie der Integration neuer Technologien wie KI, autonomer Plattformen und fortschrittlicher Sensorsysteme in europäische Monitoring-Infrastrukturen hervor.
Blue Tech Europe 2026 verdeutlichte die Bedeutung der Vernetzung von Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft, um Europas Meerestechnologielandschaft zu stärken und den Übergang von Innovation zu Wirkung zu beschleunigen.
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