SOOP und HX (Hurtigruten Expeditions) erproben neue Wege in der Ozeanbeobachtung

Kreuzfahrtschiffe als Datenquelle: SOOP und HX (Hurtigruten Expeditions) erproben neue Wege in der Ozeanbeobachtung
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Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung nicht nur von speziellen Forschungsschiffen aus zu betreiben, sondern auch von nicht-wissenschaftlichen Schiffen und marinen Infrastrukturen. Die Kooperation mit HX (Hurtigruten Expeditions) ist im Mai 2024 gestartet und im Rahmen von Expeditions-Seereisen in entlegene Regionen werden nun Meeresdaten für die Wissenschaft gesammelt.  

Gemessen werden neben Temperatur und Sauerstoffgehalt des Wassers auch der Salz-, und CO2-Gehalt sowie Mikroplastikkonzentrationen. Daneben wird erprobt, wie man mittels Messungen von Phytoplankton und Erbgutspuren im Wasser (eDNA) von kommerziellen Schiffen aus die biologische Vielfalt in den Gewässern untersuchen kann. Zusätzlich erfolgt das Erfassen von Spurengas- und Aerosolkonzentrationen sowie von meteorologischen Parametern der Atmosphäre über der Wasseroberfläche der Weltmeere. 

Technologien und Impact

Aktuell werden die erforderlichen Technologien in Form von Prototypen von SOOP bereitgestellt. Die Kreuzfahrtschiffe von Hurtigruten Expeditions haben dabei eine doppelte Funktion. Zum einen fungieren sie für die Datenlieferung und zum anderen auch direkt bei der Datenverwertung, da Reisende an Board für das breite Spektrum und die Relevanz der Ozeanbeobachtung sensibilisiert werden.

Zum Einsatz kommen verschiedene Technologien:

  • Contros HydroC FT, GEOMAR
  • Seabird SBE45, GEOMAR
  • Microplastic Sampler, Hereon
  • HyperSpecBox, AWI
  • eDNA Sampling, AWI
  • Atmospheric Box PAMOS, AWI

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